250. Patin begrüßt

Das Patenprojekt Swasiland des Kirchenkreises Winsen konnte jetzt die 250. Patin begrüßen: Es ist die Schülervertretung des Gymnasiums Bürgerweide in Winsen.

Auf deren letzter Sitzung fiel eistimmig der Beschluss, dieses Projekt zukünftig zu unterstützen.

Schon in der Vergangenheit haben die Schüler eine Patenschaft gehabt. „Nach deren Auslaufen haben wir uns entschlossen, jetzt das Projekt des Winsener Kirchenkreises zu fördern“ sagt Johannes Hagemann von der SV. „Wir freuen uns, damit ein regionales Projekt zu haben, beim wir die Verantwortlichen persönlich kennen.“ Der Leiter der Partnerorganisation „Hands at Work in Africa“, George Snyman, hatte vor einem Jahr das Gymnasium besucht und vor den Schülern der Oberstufe einen Vortrag gehalten.

Auch Schulleiter Dirk Benthack und SV-Lehrerin Philine Spreen freuen sich über das Engagement ihrer Schüler. Zusammengekommen ist das Geld durch Überschüsse beim Verkauf von Schulkleidung sowie dem jährlichen Basar, den die Schülervertreter organisieren.

„Das Patenprojekt des Kirchenkreises unterstützt mittlerweile 250 Waisenkinder in Swasiland, Malawi und Mosambik“ erklärte Pastor Markus Kalmbach von der Winsener St. Mariengemeinde. „Die betreuten Kinder bekommen jetzt täglich eine warme Mahlzeit, Zugang zum Schulbesuch und eine Basis-Gesundheitsversorgung“. Damit änderten sich für sie komplett die Lebensbedingungen und sie bekämen eine echte Zukunftsperspektive, so Kalmbach weiter.

Gestartet ist das Projekt erst vor 2 ½ Jahren. Für 20 Euro kann ein Kind im südlichen Afrika einen Monat lang versorgt werden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.Patenprojekt-Swasiland.de. Dort kann auch die Bereitschaftserklärung heruntergeladen werden.  

Bild: Sie helfen einem Kind am anderen Ende der Welt: Die Schülervertretung des Gymnasiums Winsen übernahm jetzt die 250. Patenschaft beim Patenprojekt des Kirchenkreises Winsen. Schulleiter Dirk Benthack, (li.) SV-Lehrerin Philine Spreen (re.) sowie Pastor Markus Kalmbach freuen sich über dieses Engagement. Foto: Wilfried Staake