500 Jahre Reformations-Gedenken feiern!

Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wurde in den vergangenen 12 Monaten weltweit und auch im Kirchenkreis Winsen des Reformators Martin Luther gedacht. Jetzt finden zum Abschluss dieses Jubiläumsjahres die Gottesdienste am Reformationstag, 31. Oktober 2017 statt.

10 Uhr, Egestorf: „Luther in Egestorf“ – feierlicher Gottesdienst am Reformationstag
10 Uhr, Handorf: Reformations-Gottesdienst
10 Uhr, Marschacht: Reformations-Gottesdienst
10 Uhr, Ramelsloh: Festgottesdienst mit Abendmahl (Pastor Wieberneit)
15.17 Uhr, St Andreas Ashausen: Festgottesdienst mit Abendmahl
17.15 Uhr, Pattensen: Reformations-Gottesdienst mit den Pastoren Semkat und Stock, im Anschluss gemütliches Beisammensein.
Von 15.17 – 20.17 Uhr Gemeinsames Reformationsfest von St. Jakobus und St. Marien – in St. Marien, Winsen.
Offene Kirche, Snacks, Kaffee und Kuchen, buntes Programm für Kinder und Erwachsene, Verlesung der 95 Thesen, Musikalischer Beitrag.
18 Uhr, St. Marien, Winsen: Festgottesdienst mit Prämierung des Fotowettbewerbes „Evangelisch in Winsen“ mit Stehempfang Pastorinnen Koehn u. Torrey
18 Uhr, Fliegenberg: Reformations-Gottesdienst und Stiftungsgeburtstag mit „Lutherspektakel“

Hier einige Daten aus dem Leben Martin Luthers:

10. November 1483: Martin Luther wird in Eisleben geboren.
1501 bis 1505: Mit 17 beginnt er das Studium der „artes liberales“ in Erfurt, im Mai 1505 Jura.
1505: Voller Angst vor einem Gewitter gelobt der junge Mann, ins Kloster zu gehen. Am 17. Juli tritt er ins Erfurter Kloster der Augustinereremiten ein, später beginnt das Theologiestudium.
1511 bis 1517: Versetzung als Professor nach Wittenberg, wo er rund 35 Jahre leben wird. Seine Erkenntnis „sola fide, sola gratia, sola scriptura“ reift:
Der Mensch wird nicht durch Werke, sondern allein aus Glauben gerechtfertigt.

1517: Am 31. Oktober veröffentlicht er in Wittenberg 95 Thesen gegen den Ablasshandel und Missstände in der Kirche.
1518: Der Papst eröffnet den kanonischen Prozess gegen ihn.
1520: Luther verbrennt die Bann-Bulle von Leo X., Schriften wie „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ entstehen.
1521: Beim Reichstag zu Worms hält Luther vor dem Kaiser an seiner Erkenntnis fest. Er flieht auf die Wartburg, wo er in wenigen Wochen das Neue Testament ins Deutsche übersetzt. Das Wormser Edikt bringt die Reichsacht über ihn.
1522 bis 1524: Luther kehrt wegen Unruhen nach Wittenberg zurück. Erste Konflikte mit dem Reformator und Bauernführer Thomas Müntzer.
1525: Luther verdammt die Aufstände der Bauern. Im Juni heiratet er die entflohene Nonne Katharina von Bora.
1529: In Marburg streitet er mit dem Züricher Reformator Huldrych Zwingli über das Abendmahl.
1530: Das „Augsburger Bekenntnis“, eine erste Zusammenfassung des evangelischen Glaubens, wird vorgestellt.
18. Februar 1546: Luther stirbt, geplagt von vielen Krankheiten, auf der Durchreise in Eisleben.