Bericht vom Landesjugendcamp in Verden

Alle zwei Jahre trifft sich die Evangelische Jugend aus ganz Niedersachsen im Landesjugendcamp. Bei diesem Treffen am ersten Wochenende im Juni in Verden kommen etwa 2000 Jugendliche zusammen, um drei Tage zusammen zu erleben, sich kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.

Hier der Bericht von Julia Hansen:
Dieses Jahr sind wir, die Konfirmandengruppe aus Ashausen, mitgefahren. Dabei waren auch Jugendliche aus Handorf und Fliegenberg.  Am 3.6. ging es nachmittags los auf eine zweistündige Fahrt nach Verden. Bei der Ankunft wurden unsere Gepäckstücke auf einem Trecker mit Anhänger durch den Wald auf die riesige Wiese gefahren, wo das Camp schon aufgebaut war. Nachdem wir alle unser Gepäck wiedergefunden hatten, ging es erst einmal in die Zelte, um sich dort einzurichten.

Als wir am frühen Abend in das große Gemeinschaftszelt gingen, wurde uns klar, das in der Broschüre über das Camp nicht übertrieben wurde, dass rund 2000 Menschen dort sein würden. Nach dieser – um ehrlich zu sein – nicht so ansprechenden Begrüßungsfeier, hofften wir, dass die Gottesdienste in den nächsten Tagen besser werden. Unsere Hoffnungen erfüllten sich, da am Samstagmorgen nach einem einfachen Frühstück aus Brötchen und Aufstrich eine sehr interessante Bibelkunde stattfand. Anschließend konnten wir den Tag über an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Es waren allerdings unzählige von denen da, sodass man sich schwer entscheiden konnte, ob man nun in den kleinen Pool geht, Armbänder knüpft, Taschen oder Bilderrahmen bemalt, sich ein „Henna Tattoo“ aufmalt, ein Foto mit Spruch von sich machen lässt oder sich in gepolsterten Anzügen mit einem Partner bekämpft.

Das diesjährige Motto war „Die Mischung Macht´s“. So haben zum Beispiel auch Jugendliche aus Australien mitgewirkt. Als dieser ereignisreiche Tag leider dem Ende zuging, gab es für alle Teilnehmer nach dem Abendmal das „schnellste Abendbrot der Welt“, da die Spaghetti vom Mittag längst verdaut waren. Dieses Abendbrot bestand aus einem Fladenbrot, das sich jeder mit Salat, Käse und vielem mehr befüllen konnte. Da die Nachtruhe erst ab 1 Uhr begann und es eine Disco gab, war bis spät in die Nacht noch richtig Stimmung.

Am 5.6. war die Abreise. Unser Gepäck wurde wieder von dem Trecker mit Anhänger zum Reisebus gebracht. Da es nur zwei von denen gab und sehr viele Busse, dauerte es lange, bis wir an der Reihe waren. Ankunft war wieder bei der St. Andreas Kirche in Ashausen. Rückblickend betrachtet war es nicht nur eine tolle Erfahrung, dass man neue Freunde gefunden hat und mit den alten enger zusammengeschweißt ist, sondern dass man es mit 2000 Anderen erlebt hat. Wer nicht mitgekommen ist, hat wirklich etwas verpasst.