Bischof Ralf Meister dankt Winsener Initiative für Flüchtlinge

Zur Zeit tagt die Landessynode, also das „Parlament“ der Landeskirche in Hannover.

Bei seinem Bericht hat Landesbischof Ralf Meister, begleitet von einem „Halleluja“, begeistert berichtet von seiner Begegnung mit Andrea Picker. Sie ist Geschäftsführerin des Herbergsvereins Winsen und hat das Konzept für das Beschäftigungsprogramm des Landkreises Harburg für Flüchtlinge maßgeblich mit entwickelt.

Ralf Meister: „Ich traf sie beim Abschlussabend „Stadt-Land-Gott“ und dem Gespräch in der Hildesheimer Michaelis-Kirche. Andrea Picker, Geschäftsführerin des Herbergsverein e.V., Winsen/ Luhe. Der Herbergsverein Winsen e.V. ist eine diakonische Einrichtung und kümmert sich um Wohnungslose, Suchtkranke, sozial benachteiligte Jugendliche und nun auch um Flüchtlinge.

Dort ist nun ein Beschäftigungsmodell für Flüchtlinge im Landkreis Harburg entstanden: Auf freiwilliger Basis können die Asylbewerber gemeinnützige, zusätzliche Arbeiten für öffentliche Träger übernehmen – etwa Gartenarbeiten in öffentlichen Anlagen oder Hilfsdienste in Altenheimen, Kirchengemeinden oder Werkstätten. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit, ihren Alltag während des laufenden Asylverfahrens besser zu strukturieren.

Viele Winsener Vereine und Initiativen heißen die jungen Leute willkommen und erhalten gleichzeitig Hilfe in ihrer alltäglichen Arbeit. In den ersten zwölf Monaten des zunächst auf drei Jahre angelegten Projektes sollen möglichst 200 Flüchtlinge in Beschäftigungsstellen vermittelt werden. Bereits im Oktober hatte der Herbergsverein 140 Beschäftigungsstellen im Angebot.

Der Landkreis Harburg zahlt den Teilnehmern Aufwandsentschädigungen und übernimmt die Organisationskosten von rund 180.000 Euro pro Jahr. Allen in dieser Initiative einen herzlichen Dank.“

Hier die Rede von Bischof Meister in voller Länge: Bischofsbericht_11-2014

Hier finden Sie die gesamte Berichterstattung der Tagung der Landessynode: www.landeskirche-hannovers.de