Diakonie ruft auf zu Spenden für Flüchtlinge!

Hannover/Berlin, 31.08.2015. Angesichts der vielen Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien und dem Vormarsch des IS im Irak Zuflucht in Europa suchen, leistet die Diakonie Katastrophenhilfe humanitäre Hilfe in Südeuropa. Die Länder Südeuropas, die selbst arm sind, brauchen die Unterstützung der EU-Länder bei der Bewältigung dieser humanitären Aufgaben.

„In Syrien und dem Irak ereignet sich eine der größten humanitären Katastrophen seit dem Zweiten Weltkrieg. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, den Flüchtlingen zu helfen“ sagt Uwe Becker, Leiter des Referats Diakonie Katastrophenhilfe in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers. „Wir alle sind gefragt, durch Willkommens-Engagement und durch Spenden einen Beitrag zu leisten“. Es sei aber auch eine menschenrechtliche und humanitäre Verpflichtung für die europäischen Regierungen, so Becker weiter. „EU und Bundesregierung müssen gesetzliche und politische Regelungen zum legalen ‚Eintritt‘ nach Europa schaffen“. Ebenso fehlten gerechte Regelungen zur Aufnahme und zur Verteilung der Flüchtlinge in Europa und innerhalb Deutschlands.

Unter teils lebensbedrohlichen Umständen fliehen Menschen vor dem Krieg in ihren Heimatländern und suchen Zuflucht in Europa. Die Vertriebenen ziehen Richtung Griechenland, Serbien und weiter in nördliche EU-Staaten. Die Mehrheit der Geflüchteten ist sehr arm, vor allem benötigen sie Wasser, sanitäre und medizinische Versorgung. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt, gemeinsam mit der Partnerorganisation „Philanthropy“, Geflüchtete in Serbien und Griechenland mit Nahrung und Hygieneartikeln. Um die sanitären Bedingungen in den Aufnahmezentren zu verbessern, werden Toiletten- und Duschcontainer aufgestellt. Ab Herbst werden warme Kleidung und Heizmaterial zur Verfügung gestellt, um den Menschen über den Winter zu helfen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe plant weitere Maßnahmen in der Krisenregion.
Umfangreichere Hilfsmaßnahmen in Südeuropa und auf dem Balkan werden mit den europäischen Partnerorganisationen aus dem weltweiten Netzwerk der ACT Alliance (Action by Churches Together) vorbereitet und können umgesetzt werden, sobald genügend Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft deshalb zu Spenden für Flüchtlinge auf:

** Spendenkonto
Konto 502 502
Evangelische Bank (EB)
BLZ: 520 604 10
IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Flüchtlingshilfe weltweit

** Online
https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

** Kontakt:
Frauke Jacobs, Diakonisches Werk Hannovers, Telefon: 0511 3604 111, E-Mail: frauke.jacobs@diakonie-nds.de

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Referat Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe in der Ev.-luth.
Landeskirche Hannovers
Ebhardtstraße 3A
D-30159 Hannover

Telefon:   +49 511 3604 111
Fax:         +49 511 3604-44111
Mobil:      +49 172 6875 919
E-Mail:     frauke.jacobs@diakonie-nds.de

www.brot-fuer-die-welt.de/hannovers

www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hannovers

Einzelspenden für Brot für die Welt:
Bank für Kirche und Diakonie
Kontonr.: 500 500 500
BLZ: 1006 1006
IBAN: DE10100610060500500500
BIC: GENODED1KDB

Einzelspenden für die Diakonie Katastrophenhilfe:
Evangelische Bank
Kontonr.: 502 502
BLZ: 520 604 10
IBAN: DE68520604100000502502
BIC: GENODEF1EK1

http://www.diakonie-in-niedersachsen.de

Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V.
Ebhardtstraße 3 A
30159 Hannover