Elbmarsch Kirchengemeinden pilgern mit dem Bischof

Gemeinsam unterwegs sein und sich kennenlernen – unter diesem Motto stand die Pilgeraktion der neuen Gesamtkirchengemeinde Elbmarsch. Am Pfingstsonntag machten sich die Gemeindemitglieder aus Tespe, Marschacht und Drennhausen gemeinsam auf den Weg, um ihr neues Gemeindegebiet zu erwandern.

Auch Landesbischof Ralf Meister pilgerte mit. Im „Jahr der Freiräume 2019“ besucht der Chef der Hannoverschen Landeskirche gerade die kleineren Gemeinden, um mit den Menschen vor Ort unterwegs zu sein. „Wenn wir hier bei bestem Wetter auf dem Elbdeich entlangwandern, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre“, sagte der Bischof. „Ohne Protokoll, nicht in einem Büro oder Gemeindezentrum, sondern einfach gemeinsam in der Natur – da entstehen die besten Gespräche und man lernt sich wirklich kennen.“

Sich kennenlernen wollen auch die Mitglieder der drei Gliedgemeinden St. Marien, Johannes und Petri, die sich erst zu Beginn des Jahres zu einer Gesamtkirchengemeinde zusammengeschlossen hatten. Den Höhepunkt des Tages bildete ein großer Festgottesdienst unter freiem Himmel in Marschacht. Sechs Gemeindeglieder aus den Elbmarschgemeinden erzählten von ihren Glaubenserfahrungen in der Elbmarsch. „An Pfingsten ist das Christentum in die ganze Welt getragen worden. Damit ist der Glaube an Jesus Christus das zentrale Element, das Christen überall auf der Welt miteinander verbindet, auch hier, in den drei Gemeinden der Elbmarsch“, antwortete Bischof Ralf Meister in seiner Predigt.

Superintendent Christian Berndt überbrachte Grüße der weiteren 13 Gemeinden aus dem Kirchenkreis und dankte Pfarramt und ehrenamtlichen Kirchenvorstandsmitgliedern für ihr großartiges Engagement. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte die zweite Pilgeretappe von Marschacht nach Drennhausen.

Dort endete der Tag mit einer Andacht in der St. Marien-Kirche und einem reichhaltigen Kuchenbuffet im Gemeindehaus. Viele Beteiligte an dem Tag freuten sich über diesen sehr gelungenen Festtag, der viel Gutes für die gemeinsame Zukunft der drei Kirchengemeinden verheißt.