Flüchtlinge

Bereits seit Oktober 2013 gibt es umfangreiche Aktivitäten für Flüchtlinge im Kirchenkreis Winsen/Luhe.

Begonnen hat alles mit der Einrichtung eines Treffpunktes in Winsen. Dieses Internationale Café hat inzwischen vielerorts Schule gemacht und ist sowohl Begegnungsstätte zwischen Flüchtlingen und Deutschen, als auch ein erster Anlaufpunkt für Neuankömmlinge. Hier finden Sie alle Internationalen Cafés im Kirchenkreis.

Inzwischen gibt es in jeder Kirchengemeinde des Kirchenkreises, in der es eine größere Flüchtlingsunterkunft gibt, auch einen solchen Treffpunkt.

Weitere Angebote sind:

  • Sprachkurse für Neuankömmlinge,
  • das Beschäftigungsprogramm des Landkreises unter Federführung des Herbergsvereins
  • sowie das Berufsvorbereitungs-Projekt “Darius”.

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Auf seiner Sitzung am 6. September 2016 in Hanstedt hat der Kirchenkreistag Winsen intensiv über die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Harburg beraten. In vielen der Containerdörfer gibt es aufgrund der Wohnsituation Probleme, die aus Sicht des Kirchenkreistages vermeidbar wären.

So seien derzeit in den meisten Container-Unterkünften 9 Personen pro Container untergebracht. Ursprünglich waren es 6 Personen, die sich 3 Schlafräume teilen, aber nur 1 kleines Badezimmer mit Dusche und Toilette haben. Wie ehrenamtlich und hauptlich Mitarbeitende mehrfach berichteten, kommt es hier oft zu Engpässen und auch zu Agressionen.
Vorgesehen sind diese Container für 6 Personen.

Der Landkreis hatte im vergangenen Jahr wegen der hohen Flüchtlingszahlen die Belegung der Container von 6 auf 9 Personen verfügt und teilweise auch gegen den Willen der dort schon Wohnenden durchsetzen müssen. Hier sind Mitarbeitende des Kirchenkreises vermittelnd tätig gewesen, um die Situation zu entschärfen und auch, um Polizei-Einsätze zu verhindern.

Da der Zustrom von Flüchtlingen inzwischen abgeebbt ist, erscheint jetzt aus Sicht des Kirchenkreises eine Belegung mit 6 Personen pro Container wieder möglich. 

Hier der Wortlaut des Kirchenkreistags-Beschlusses:

Bitte an den Landkreis Harburg zur Unterbringung von Flüchtlingen

Der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Winsen (Luhe) ist dankbar, dass alle in der
Vergangenheit in den Landkreis Harburg zugewiesenen Flüchtlinge und Asylbewerber eine
Unterkunft erhalten haben und mit dem Notwendigsten versorgt sind. Wir schätzen sehr, wie
vorbildlich und umfangreich der Landkreis seine Aufgaben angeht und sehr kooperativ
umsetzt.

Wenngleich zurzeit sehr viel weniger Flüchtlinge zugewiesen werden als noch vor einem
Jahr, so ist ein Ende der Zuwanderung nicht abzusehen. Die Zahl der Flüchtlinge weltweit
nimmt weiterhin drastisch zu. Europa als Ziel der Zuwanderung wird nach wie vor bestehen
bleiben. Die globalen Fluchtbewegungen werden uns in den nächsten Jahren weiterhin hier
vor Ort herausfordern.

Die Unterbringung von Menschen in unserem Kirchenkreis bedeutet für uns als Christinnen
und Christen, dass wir uns in allem unseren Bemühen um die Integration der hier lebenden
Menschen kümmern werden. Losgelöst von den individuellen Geschichten, rechtlichen
Hintergründen und persönlichen Schicksalen der Geflüchteten sehen wir unsere Aufgabe
darin, den Aufenthalt der Flüchtlinge human und wertschätzend zu gestalten. Dieses
Bemühen ist gelebte Integration.

Wir wollen der Kirchenkreis mit „Integrationshintergrund“ sein. Damit wollen wir
gesellschaftliche Akzeptanz der Geflüchteten und ein gedeihendes Miteinander fördern.

Ein zentraler Aspekt gelingender Integration ist die Wohnsituation der Geflüchteten. In der
Regel sind das große Camps, in denen derzeit neun (9) Menschen drei Zimmer, ein Bad und
eine Küche teilen müssen. In Familienunterkünften liegt die Zahl zum Teil höher. Dort, wo
noch nicht die Belegung mit neun Personen vollzogen ist, will der Landkreis „verdichten“, um
die Kosten für die Unterbringung zu senken. Im letzten Winter haben viele von uns den
Landkreis und die Polizei dabei unterstützt, die Verdichtung in den Unterkünften
durchzusetzen. Dies geschah allerdings aufgrund der Prämisse, dass es sich um eine
vorübergehende Notmaßnahme handle.

In den Wohncontainern gibt es keinerlei Privatsphäre; keinen Rückzugsort zum Lernen;
Besuch zu empfangen; allein zu sein. Unterschiedliche Schlaf- und Wachzeiten machen die
Situation noch schwieriger. Die meiste Energie müssen die Geflüchteten dafür aufbringen,
sich untereinander zu ertragen.

Wir wollen jedoch, dass die Geflüchteten die meiste Energie für Integration aufwenden
können. Das verkürzt die Verweildauer in den Camps, spart somit Kosten, entspannt das
Miteinander in den Großunterkünften und hilft bei der dringend notwendigen
gesellschaftlichen Akzeptanz.
Sowohl Geflüchtete als auch Ehren- und Hauptamtliche in kirchlicher Flüchtlingsarbeit
leiden unter der Enge und den daraus entstehenden Nachteilen.

So bitten wir den Landkreis Harburg, die Verdichtung zurückzunehmen und die
Flüchtlinge auf die derzeit leerstehenden Unterkünfte im Landkreis zu verteilen. Der
Landkreis möge die ursprünglich geplante und zugesagte Unterbringung in den Camps mit
maximal sechs Personen pro Wohneinheit als Standard etablieren. Wir sind uns der
zusätzlichen finanziellen Belastung bewusst, sehen aber auch das Einsparpotential durch
eine effektivere Integration.

Wir lassen uns dabei von einem Spruch der Bibel leiten. Im 3. Buch Mose Kapitel 19,33f heißt es:
Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken.
Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie
dich selbst.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die biblische Aufforderung ganz praktisch den
größten Nutzen für alle Beteiligten hat. Die Art der Unterbringung ist zentraler Baustein in
allen unseren Bemühungen.

Wir bitten daher den Landkreis, die Wohnsituation der Flüchtlinge zu entspannen und
laden den Landkreis dazu ein, gemeinsam mit uns das Ziel der Integration als oberste
Prämisse der Flüchtlingsarbeit zu definieren.

Hanstedt am 6. September 2016
Kirchenkreistag des Kirchenkreises Winsen (Luhe)

Hermann Poppe (Vorsitzender)
Christian Berndt (Superintendent)

Es begann mit einer Idee – jetzt sind die Internationale Cafés in Winsen und vielen anderen Orten des Kirchenkreises sowie das Beschäftigungsprogramm des Landkreises Harburg nicht mehr wegzudenken.

Superintendent Christian Berndt und Pastor Markus Kalmbach haben im September 2013 in Winsen einen Aufruf gestartet, sich für die zunehmende Anzahl von Flüchtlingen zu engagieren. Diesem Aufruf sind 60 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises gefolgt. Schon vier Wochen später waren beim ersten Internationalen Café bereits 25 Personen zu Gast. Kurze Zeit später stieg die Teilnehmerzahl auf 50 bis 70 Personen, die heute immer noch Samstag für Samstag das Café besuchen. (Siehe auch das Foto von Pastor Markus Kalmbach oben aus 2015).
Begleitet werden die Flüchtlinge von jeweils 20 bis 30 Ehrenamtlichen, die mit an den Tischen des Gemeindezentrums der St. Mariengemeinde im Stadtzentrum sitzen.

Hier werden bei einer Tasse Kaffee Geschichten erzählt, Spiele gespielt und mit Hilfe des Wörterbuches erste Brocken Deutsch gelernt.

Nicht lange überlegen, wie das Konzept aussehen soll, sondern JETZT HANDELN lautete die Devise. “Was man braucht, ist etwas Mut, einen Raum und eine Kaffeemaschine!” sagt Pastor Markus Kalmbach. “Und dann schauen, was funktioniert, und was nicht”.

Inzwischen liegen Erfahrungen aus knapp zwei Jahren vor. Und – es hat sich viel mehr entwickelt, als sich die Initiatoren des Treffpunktes anfänglich haben träumen lassen.

Weil die Sprachkurse des Landkreises nicht ausreichten, wurde kurzerhand ein eigener Sprachkurs organisiert, an dem 15 Personen über sechs Wochen lang teilnahmen. (Foto oben) Inzwischen fanden schon eine ganze Reihe an Sprachkursen statt, weil Asylbewerber noch keinen Rechtsanspruch auf einen Sprachkurs haben und die Volkshochschule den Anfragen nicht mehr nachkommen kann. Aus unserer Sicht ist die Sprachvermittlung ein zentraler Schlüssel zur Integration dieser Menschen.

Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge
Ein weiteres Ergebnis der Flüchtlingsarbeit ist das Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge. (siehe auch NDR Beitrag unten) Diese können bis zu 20 Stunden in der Woche gemeinnützige Arbeit verrichten für 1,05 Euro pro Stunde. Der Landkreis Harburg hat hierfür Gelder bewilligt, sodass der Herbergsverein Winsen nur für diese Aufgabe seit dem 1. April 2014 zwei Sozialarbeiter anstellen konnte. Inzwischen sind bereits 400 Vermittlungen erfolgt. (Stand August 2015)

Fahrrad-Werkstatt
Auch eine Fahrradwerkstatt ist inzwischen entstanden. Aus anfänglich eigenen Versuchen hat eine Kooperation mit der Ortsgruppe Winsen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs den  Erfolg gebracht. Deren Mitglieder haben viel Erfahrung mit Reparaturen. Und: Die Flüchtlinge müssen selbst mit schrauben. So hat das selbst reparierte Fahrrad einen hohen ideellen Wert.
Gerade solche Flüchtlinge, die nicht im Stadtzentrum, sondern in Ortsteilen oder Nachbargemeinden untergebracht sind, können jetzt mit dem eigenen Fahrrad in die Stadt fahren und am Internationalen Café sowie bei weiteren Aktionen teilnehmen.

Kleiderspenden
Kleidung
wurde zu Beginn noch gesammelt und verteilt. Dies hat aber immer wieder zu Konflikten geführt. (Wer darf sich als Erster eine Winterjacke aussuchen?) Hier funktioniert die Zusammenarbeit mit dem sozialen Kaufhaus Fundus des Deutschen Roten Kreuzes hervorragend. Die Artikel dort kosten wenig Geld und zu den Mitarbeitenden gibt es einen sehr kurzen Draht, sodass schnell das Fehlende vermittelt werden kann.

Kirchenasyl
Es hat in der Vergangenheit mehrere Fälle von Kirchenasyl gegeben, die aber nicht öffentlich gemacht wurden. Vielmehr bestand auch in diesen begründeten Fällen ein sehr enger Draht zum Landkreis Harburg, dem das Asyl gemeldet wurde. Wie es die Rechtsprechung will,  fällt der Flüchtling dann aus der finanziellen Hilfeleistung heraus, sodass die Gemeinde selbst für ihn sorgen muss.

Zeitaufwand
Die gesamte Arbeit wurde anfänglich ehrenamtlich geleistet, bzw. von Pastor Kalmbach zusätzlich zu seinem eigentlichen Dienst in der Gemeinde. Schnell war klar, dass dies keine Dauerlösung sein kann. So gab es seitens der Landeskirche Unterstützung für die Gemeinde in Form einer Teilzeit-Pastorin. Durch großzügige Spenden von Service-Clubs und der Hartog-Stiftung aus Hamburg konnte eine Mitarbeiterin angestellt werden, die Flüchtlinge bei Behördengängen etc. begleitet und sie in ihren

Mitmachen?
Es werden immer ehrenamtliche Helfer gesucht!
Wenn Sie gern mithelfen möchten, dass sich die Gäste bei uns wohl fühlen, dann melden Sie sich bitte bei Pastor Markus Kalmbach, Tel. 04171-4787 oder kommen Sie samstags in Internationale Café im Gemeindezentrum St. Marien. Die Termine finden Sie im Terminkalender.

Wenn Sie Fragen haben
zur Arbeit mit Flüchtlingen oder in Ihrer Gemeinde ebenfalls einen Treffpunkt anbieten möchten:

Pastor Kalmbach steht gern für Auskünfte zur Verfügung. Tel. 04171-4787 oder per Mail: Markus.Kalmbach@t-online.de.

Dokumentation der bisherigen Aktivitäten
Hier finden Sie eine ausführliche Dokumentation der bisherigen Aktivitäten im Kirchenkreis Winsen seit Oktober 2013
von Superintendent Christian Berndt zum Download (4Mb): Dokumentation:  Ein Jahr Internationales Cafe in Winsen

Der NDR hat mit einem Filmteam einen Flüchtling aus dem Iran bei seiner Arbeit im Freilichtmuseum Kiekeberg (Beschäftigungsprogramm) begleitet. Dieser Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar.
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In einem Filmbeitrag des SWR im Vorfeld des Deutschen Evangelischen Kirchentages gab es einen weiteren Bericht, der Einblicke in die Winsener Flüchtlingsbetreuung gibt.
Bitte aufs Bild klicken!

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Weitere Informationen finden Sie hier: kirchenkreis-winsen.de/fluechtlinge/internationale-cafes/

Diese Gemeinden im Kirchenkreis Winsen bieten Internationale Cafés an:

Winsen, St. Marien. Jeden Samstag, 13-16 Uhr im Gemeindezentrum St. Marien.
Ansprechpartner: Pastor Markus Kalmbach, Tel. 04171-4787.
Weitere Infos hier: www.st-marien-winsen.de/int-cafe

Egestorf, Gemeindehaus. 3. Freitag im Monat 16 –  18 Uhr.
Ansprechpartnerin: Ingrid Peters 04175-467

Hanstedt, Gemeindehaus. 1. Mittwoch im Monat, 17 Uhr
Weitere Infos: sghanstedt.elbnetz.com/

Marschacht, Kirche. Jeden Samstag, 14-17 Uhr.
Ansprechpartnerin: Pastorin Andrée Möhl, Tel. 04133-8098247.

Stelle St. Michael, Gemeindehaus Kirchweg 4,
14-tägig im Wechsel: 10-12 Uhr (Samstag) 17-19 Uhr (Freitag)
Ansprechpartnerin: Inge Wenk-Burmester, Tel. 04174-1303.

Ramelsloh, Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Ohlendorf, Missionsweg
Ansprechpartnerin: Doris Bündgens, 04185 – 9279798.
Weitere Infos hier: kirchengemeinde-ramelsloh.de/

Pattensen, Aue-Grundschule Garstedt. Jeden Samstag, 15 bis 17 Uhr.
Ansprechpartner: Pastor Hartmut Semkat, Tel. 04173-335.

Salzhausen, Gemeindehaus. Jeden Samstag, 15 bis 17 Uhr.
Ansprechpartnerin: Martina Vick, 0160/99406423

Lesen Sie hier weiter: Sprachkurse

 

Sprachkenntnisse sind das A und O bei der Integration in einem anderen Land.

Weil Asylbewerber noch keinen Anspruch auf einen Sprachkurs haben, bieten Ehrenamtliche oft Sprachkurse an, um Flüchtlingen das Ankommen zu erleichtern. Auch in den Internationalen Cafés findet Sprachvermittlung “so ganz nebenbei” in Gesprächen, bei Spielen oder beim Singen statt.

Die St. Marien-Gemeinde Winsen verfügt über Lehrmaterial und kann dies auch weitergeben. (Pastor Kalmbach).

Auf dem Foto sind 12 junge Männer unterschiedlicher Herkunft zu sehen, die mit Maren Schiewe (hinten) und Wolfgang Kresse (rechts) sechs Wochen lang insgesamt 72 Stunden die deutsche Sprache “gebüffelt” haben. Ein Zertifikat bescheinigt die lückenlose Teilnahme und der Lernerfolg.

Wer einen Sprachkurs besuchen möchte, sollte sich an den/die jeweilige Betreuer/in in den Wohnunterkünften wenden:

Unterkunft Bürgerweide 51:  angelarehaag@herbergsverein-winsen.de
Unterkunft Hotel Europa:  claudiaproessel@herbergsverein-winsen.de
Gymnasium Bürgerweide – Sprachhilfe durch Schüler: krzywizniak@gymnasium-winsen.de
Luhe Gymnasium Roydorf – Sprachhilfe durch Schüler: Langer@luhe-gymnasium.de

Lesen Sie hier weiter: Beschäftigungsprogramm des Landkreises Harburg

 

Schon über 500 Personen konnten seit dem 1. April 2014 in Praktikumsstellen im Landkreis Harburg vermittelt werden.

Hier arbeiten die Flüchtlinge bis zu 20 Stunden in der Woche, bekommen so Einblicke in den Arbeitsalltag in Deutschland und leitsten gemeinnützige Arbeit. Im Februar 2014 hatte der Landkreis Harburg beschlossen, 200 solcher Stellen zu schaffen, 2 Sozialarbeiter für die Vermittlung zu finanzieren und insgesamt 180.000 Euro hierfür zur Verfügung zu stellen.

Mittlerweile haben schon über 500 Personen dieses Programm absolviert etwa in Kirchengemeinden, bei Schulhausmeistern oder im Freilichtmuseum.

Die Vermittlung hat der Herbergsverein Winsen e.V. im ehemaligen Bodelschwingh-Heim übernommen.

Wer sich für eine solche Praktikumsstelle interessiert, wende sich an:

www.herbergsverein-winsen.de

Infoblatt für Praktikumsstellen zum Download: Informationen_fuer_Beschaeftigungsstellen

Infoblatt für Flüchtlinge (mehrsprachig) zum Download: Informationen_fuer_Fluechtlinge

Lesen Sie hier weiter: “Darius-Projekt” Berufsvorbereitung

Damit jüngere Flüchtlinge bis zum Alter von 30 Jahren eine Berufsausbildung beginnen können, wurde am 1. Februar 2016 nach intensiver Vorarbeit das “Darius-Projekt” in Winsen gestartet.
Hier werden die jungen Männer in Kooperation von Kirche, Kreisvolkshochschule, Berufsbildenden Schulen und Betrieben an drei Tagen unterrichtet und absolvieren zwei Tage pro Woche ein Praktikum in einem Betrieb.

Durch diese Maßnahme sollen die 20 Teilnehmer in die Lage versetzt werden, ab 1. August 2016 gemeinsam mit deutschen Lehrlingen eine Berufsausbildung zu absolvieren. Schon heute haben viele der Teilnehmer eine feste Zusage für einen Ausbildungsplatz!

Mehr über das Projekt lesen Sie hier: kirchenkreis-winsen.de/am-liebsten-moechte-darius-elektroniker-werden/

Weiterlesen können Sie hier: kirchenkreis-winsen.de/fluechtlinge/mitarbeiten/

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten in Deutschland e.V. hat einen gut erklärten Leitfaden zum Asylrecht herausgegeben.

Dieser ist kostenlos erhältlich und kann hier herunter geladen werden:

Asylrecht in Deutschland – Leitfaden

Auf der Seite http://www.anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht/ finden Sie auch noch weitere gute Informationen zum Thema.

Wir bedanken uns für die Bereitstellung des Materials.

Möchten Sie etwas für Geflüchtete tun und mitarbeiten?

Freiwillige sind immer willkommen!

Überlegen Sie bitte, was Sie einbringen können: Der Eine kann gut organisieren, der andere Kaffee kochen oder abwaschen, jemand anderes könnte einen Sprachkurs leiten und wieder andere schrauben gern Fahrräder zusammen.

Zuhören, einfach da sein, Spiele spielen, Deutschland erklären – all dies hilft den Neuankömmlingen, sich zu informieren und sich zu integrieren!

Melden Sie sich bitte bei einem der Ansprechpartner auf der Seite Internationale Cafés auf unserer Homepage: Internationale Cafés

Hier können Sie weiterlesen …

Möchten Sie gern etwas spenden für Flüchtlinge? Dies ist eine gute Möglichkeit, wenn Sie beispielsweise nicht aktiv mitarbeiten können und dennoch etwas Gutes tun möchten.

Kleiderspenden geben Sie bitte an das Soziale Kaufhaus Fundus in der Bahnhofstraße 43 in Winsen, Tel. 04171-81 79 773. Besonders gebraucht wird Kleidung der Größen S und M.

Fahrräder helfen Flüchtlingen besonders, wenn diese nicht im Stadtzentrum untergebracht sind. Fahrräder nimmt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC entgegen und repariert sie gemeinsam mit Geflüchteten.
Reso-Fabrik im Neulander Weg 15  in Winsen. Ansprechpartner ist Nico Pannek, Tel. 0176 84 32 50 19.

Geldspenden können Sie an Ihre Kirchengemeinde überweisen über das Konto des Kirchenkreisamtes Winsen, IBAN DE69 2075 0000 0007 0066 12 bei der Sparkasse Harburg- Buxtehude.
Vermerken Sie beim Verwendungszweck bitte: “Flüchtlingshilfe” und den Ort Ihrer Kirchengemeinde.
Vergessen Sie bitte nicht Ihren Namen und Ihre Anschrift,
damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können!

Hier können Sie weiterlesen: kirchenkreis-winsen.de/fluechtlinge/weiter-fuehrende-links/

 

Die Landeskirche und die Diakonie Hannovers haben jetzt ein gemeinsames Internet-Portal geschaffen,
auf dem über sämtliche kirchliche Hilfsangebote für Flüchtlinge in Niedersachsen informiert wird:

Karte_Flue

Foto: Ev. luth. Landeskirche Hannovers

Hilfsangebote für Flüchtlinge hat auch der NDR sehr schön zusammengetragen: