Kirchenkreistag in Marschacht

Beim Kirchenkreistag in Marschacht am 15. Februar berichtete Superintendent Christian Berndt über seine ersten fünf Amtsjahre. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem vergangenen Jahr des Reformationsjubiläums 2017. Viele schöne Erinnerungen verbinde er damit, ob in den Gemeinden des Kirchenkreises, bei zentralen Veranstaltungen wie dem Waldgottesdienst, dem Mitarbeiterfest, dem Bischofsbesuch oder zuletzt auch den Feierlichkeiten am Reformationstag 2017 selbst.

Aber auch der Kirchentag in Berlin und Wittenberg sowie das Konfi-Camp seien noch deutlich in Erinnerung. Und auch die Einweihung des Raumes der Stille im Kreiskrankenhaus Winsen, Verabschiedungen und Neubeginne markierten dieses Jahr.

Den ganzen Bericht und eine Bildergalerie sehen Sie hier:

KKT  Bericht Supterintendent Berndt 15 Februar 2018

Fotos zum KKT-Bericht Superintendent Berndt 15 Februar 2018

Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte der Ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen seine Arbeit vor. Diese ruhe jetzt in der Verantwortung der beiden Koordinatorinnen Pia Kraft und Andrea Kenne. Beide sind die ersten Ansprechpartnerinnen, wenn es um eine Begleitung Schwerstkranker oder Sterbender geht. Dann werden aus dem etwa 35-köpfigen Pool der Ehrenamtlichen passende Kräfte für die Besucher ausgesucht. Die Begleitungen dauerten manchmal nur wenige Tage, manchmal aber auch 9 Monate oder noch mehr, sagte Pia Kraft.

Neu im Angebot des Hospizdienstes ist die Nachsorge. Wenn ein Mensch verstorben sein, blieben meist Angehörige zurück. Diesen steht seit einer Zeit das Trauercafé am zweiten Sonntag im Monat im Winsener Seniorenzentrum offen. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee könne mit den Mitarbeitenden des Hospizdienstes das Erlebte besprochen werden.

Ganz neu ist das Angebot von Trauergruppen für Kinder und Jugendliche. Die Gruppen “Wolkenschieber” für Kinder und “Dunkelbunt” für Jugendliche starten Ende Februar bzw. Anfang März.
Dies müsse sich noch weiter herumsprechen, so Frau Kenne. Ermöglicht wurden diese Kinder-Trauergruppe durch die NDR-Aktion “Hand für Hand für Norddeutschland 2016”, bei der für Palliativ-Angebote gesammelt wurde. Spenden gab es ebenfalls auch vom Round Table Winsen.

3. Zur künftigen Anstellung von Diakonen in den Gemeinden, beschloss der Kirchenkreistag mit großer Mehrheit, dies künftig auf Kirchenkreisebene zu tun.
Er folgte damit der Empfehlung der Landeskirche und des Stellenplanungsausschusses des Kirchenkreises. Katja Stachnow stellte Vor- und Nachteile beider Modelle gegenüber, sagte aber auch, dass Gemeinden auch künftig die Anstellung vornehmen könnten, wenn die Finanzierung der Stelle aus Gemeindemitteln, bzw. Spenden gesichert sei.
Anderseits böte die Kirchenkreis-Anstellung auch eine Arbeitsplatz-Sicherheit, wenn die Finanzmittel knapper würden.

Hingewiesen wurde noch von Arne Kuchenbecker auf das Projekt “Sinnenpark- eine Bibel-Zeitreise”, das die Gemeinde Pattensen vom 6. bis 21. Mai in Scharmbeck durchführen wird.
Diese Erlebnis-Ausstellung eignet sich für Gemeindegruppen, aber auch Einzelpersonen.

Der Flyer findet sich hier:  Sinnenpark
Weitere Informationen folgen.

Gegen 22 Uhr schloss der Vorsitzende die Sitzung.