Konfirmationen

In allen Gemeinden des Kirchenkreises werden jetzt die Konfirmationen gefeiert. Nach einem ein- oder zweijährigen Unterricht sagen die 14-Jährigen „Ja“ zu ihrer Taufe, dürfen Paten werden und am Abendmahl teilnehmen. Sie bekennen sich zum christlichen Glauben, empfangen den Segen und sind damit vollwertige Gemeindemitglieder.

Die Konfirmation geht zurück auf den Reformator Martin Bucer. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahr 1539 in der  „Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung“. Martin Luther hatte die Konfirmation noch abgelehnt und dafür einen Katechismus-Unterricht vorgesehen. Flächendeckend konnte sich die Konfirmation im 18. Jahrhundert durchsetzen.

Während die Konfirmanden heute oft noch einige Schuljahre vor sich haben, begann für ihre Großeltern oft direkt nach der Konfirmation der „Ernst des Lebens“, sprich der Beginn einer Lehre am 1. April.

Damals wie heute ist der Tag der Konfirmation ein wichtiger Schritt hin zum Erwachsenwerden und wird auch darum gebührend gefeiert.