Landessuperintendent zu Gast bei Bestattern

Im Rahmen seiner Sprengelbereisung hat Landessuperintendent Dieter Rathing (2.v.l.) aus Lüneburg jetzt auch den Kirchenkreis Winsen besucht.

Sein Thema in diesem Jahr: Bestattungen. Rathing interessierte sich beim Besuch des Instituts Dehning in Stelle insbesondere auch für die Wünsche von Angehörigen. Diese immer fein auszutarieren sei die hohe Kunst, sagten die Bestatter einhellig. Im Gespräch mit Familien und den Pastoren werde in aller Regel aber ein guter Weg gefunden.

Hin und wieder komme es auch vor, dass Kirchenglieder lieber einen Trauerredner, als einen Pastor wünschten. Insgesamt sei die Zahl der Trauerfälle, bei denen es gar keine Trauerfeier mehr gebe, inzwischen bei 25-30 Prozent, berichteten die Bestatter.

Aussegnungen, also kleine Andachten in Anwesenheit des Verstorbenen noch im Trauerhaus oder im Krankenhaus oder Seniorenheim, kämen eher selten vor. Diese Zeremonie will Superintendent Berndt gern weiter bewerben, da er in seiner ehemaligen Gemeinde in der Heide gute Erfahrungen damit gemacht hat.

Schließlich wies Öffentlichkeitsbeauftragter Wilfried Staake noch auf die Gruppen für trauernde Angehörige hin, die jeweils am ersten und zweiten Mittwoch in Winsen St. Marien stattfinden.