Neue Aufgabe für Pastor Ulrich Hahn

„Menschen sollen in ihrem letzten Lebensabschnitt gut begleitet werden“. Diese Aufgabe hat sich der Winsener Pastor Ulrich Hahn vorgenommen. Seit dem 1. Februar ist er im Kirchenkreis Winsen mit der Koordination der Palliativ- und Hospizseelsorge betraut. Hierfür ist eigens eine viertel Stelle eingerichtet worden. „Ich möchte im kirchlichen Bereich das Anliegen Tod und Sterben stärker in der Fokus rücken“ sagt Hahn. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, über den Sinn des Lebens insgesamt nachzudenken.

„Alle Pastoren sind mit Beerdigungen betraut und es gibt auch einen Ambulanten Hospizdienst und Trauergruppen“. Dennoch führe das Thema Tod und Sterben in der Gesellschaft immer noch ein Schattendasein. Hier will Hahn sowohl koordinierend tätig werden als auch Fortbildungsangebote, etwa für Besuchsdienste, machen. „Beachte mich“ ist der Titel eines Vortragsabends, den Hahn am 10. Mai in seiner Gemeinde St. Jakobus, Borsteler Weg 1a um 19 Uhr anbietet. Auch andere Gemeinden können den Fachmann einladen, zu diesem Thema zu referieren.

Ulrich Hahn ist seit 1989 in der Winsener Gemeinde tätig. Seit Februar unterstützt ihn dort Pastorin Christina Torrey mit halber Stelle. Am Gründonnerstag, 13. April wird Pastor Hahn in dieses neue Amt von Superintendent Berndt eingeführt. Der Gottesdienst in der St. Jakobus-Gemeinde beginnt um 18 Uhr. Ebenfalls eingeführt wird Andrea Kenne in ihren Dienst als Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Winsen.

Bild: Pastor Ulrich Hahn koordiniert künftig die Palliativ- und Hospizseelsorge im Kirchenkreis Winsen. Foto: Wilfried Staake