Notfall-Seelsorge ist Thema für Superintendenten

Zu einem Gedankenaustausch zur Notfallseelsorge kamen jetzt die Superintendentinnen und Superintendenten des Sprengels Lüneburg in Winsen mit Vertretern des Landkreises Harburg und der Polizei zusammen. Bei dem Treffen auf dem Gelände des Herbergsvereins ging es insbesondere um sogenannte Großschadenslagen, wie die Polizeivertreter solche Situationen mit vielen Betroffenen beschreiben.

Pastor Bernd Paul aus Küsten im Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg hatte das Treffen gemeinsam mit Superintendent Christian Berndt vorbereitet. Landessuperintendent Dieter Rathing war erfreut über die gute Kooperation und bot jegliche denkbare Unterstützung an, wenn es um seelsorgerliche Begleitung bei schweren Unfällen oder Katastrophen geht. Neben den Pastoren rücken auch Kriseninterventionsteams der Johanniter zur Begleitung von Unfallopfern aus. Wenn es um lebensbedrohliche Unfälle oder gar solche mit Todesfällen geht, begleiten oft auch Pastoren die Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. Koordiniert wird der Einsatz jeweils von der Einsatzleitzentrale des betreffenden Landkreises.

Unser Bild zeigt die Superintendenten des Sprengels Lüneburg (früherer Regierungsbezirk Lüneburg zwischen Hittfeld und Wolfsburg) gemeinsam mit Vertretern des Landkreises Harburg sowie der Polizei-Inspektion Lüneburg. In der Mitte Landessuperintendent Dieter Rathing.