St. Marien informiert über geplante Licht-Erneuerung

Zu einem öffentlichen Pressegespräch hatte heute die Winsener St. Marien-Gemeinde eingeladen. Dabei erläuterten Mitglieder des Bauausschusses den etwa 20 Besuchern das Vorhaben und auch dessen Finanzierung. Im Vorfeld waren Vorwürfe einzelner Personen laut geworden, der Kirchenvorstand wolle eine „Disco-Beleuchtung“ installieren, bzw. er kümmere sich zu wenig um seine eigentlichen Aufgaben.

Werner Brümmerhoff vom Bauausschuss führte aus, dass die Steuerung der Deckenleuchten dringend erneuert werden müsse. In der Vergangenheit habe es bei Konzerten und Gottesdiensten bereits Ausfälle gegeben. Die Deckenleuchten selbst sollen aber im Kirchenschiff erhalten bleiben. Im Altarraum dagegen werden sie künftig durch Strahler ersetzt. Gleichzeitig werden alle Leuchtmittel gegen Strom sparende LED-Birnen ausgetauscht.

Hier lasse sich der Stromverbrauch um über 80% senken, so Brümmerhoff. „Erst investieren und dann langfristig sparen“ laute die Devise. Dem Rat von Lichtexperten der Landeskirche folgend, soll der Altarraum künftig heller werden und auch zwei Farbstrahler erhalten. Diese ermöglichten zusätzlich eine dezente Architekturbeleuchtung.

„Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 31.000 Euro“ sagte Hildegard Rosczyk. Auf den Austausch der Steuerung entfielen dabei 19.000 Euro, auf die neue Beleuchtung des Altarraumes 9.300 Euro sowie auf den Austausch der Leuchtmittel 3.500 Euro. Die beiden Farbstrahler kosteten lediglich 1.700 Euro.

„Der Kirchenkreis Winsen übernimmt die Hälfte der Kosten, der Förderverein St. Marien den Austausch der Glühbirnen, sodass am Ende noch 14.000 Euro für die Gemeinde bleiben“ so Rosczyk weiter. Diese Summe sei bereits durch Spenden zusammen gekommen.

Pastorin Ulrike Koehn sprach den über 340 Spendern, die diese wichtige Maßnahme unterstützen, noch einmal ihren Dank aus. Spontan waren auch schon im Jahr 2016 bei einem Konzert der Jagdhornbläser 1900 Euro gesammelt worden. Während dieses Konzertes versagte damals die Lichtanlage ihren Dienst.

Die Gemeinde hofft, mit dieser Information Licht ins Dunkel der Planungen gebracht zu haben. „Bis Ostern sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein“ sagte Pastorin Koehn abschließend. Dann dürfte sich in die Osterfreude der Besucher auch die Freude über ein zeitgemäßes Licht in der Kirche mischen.

Bericht: Wilfried Staake

Foto: Sie informierten über die geplante Erneuerung der Lichtanlage der Kirche: Pastor Markus Kalmbach, Hildegard Rosczyk, Gudrun Neuhof, Pastorin Ulrike Koehn und Werner Brümmerhoff.  Foto: Wilfried Staake