„Futtern wie bei Luthern“ – spaßiges Wohltätigkeitsessen

Derbe Sprüche, Protestsongs gegen die römische Kirche, fröhliches Zechen, gediegenes Speisen: Die Veranstaltung „Futtern wie bei Luthern“ mit dem Winsener Journalisten Martin Teske ist lebendig wie eh und je. Am Sonnabend, 14. November, um 18 Uhr findet dieses Traditionsessen im Scharmbecker Gasthof Sander statt – wie immer mit fünf Euro pro Gast zugunsten der Stiftung „Kirche mit Zukunft“.

Die Küche zaubert Köstlichkeiten aus der Zeit der Reformation: Eine legierte Lombardische Suppe mit Safran hatte schon der Leibkoch von Papst Pius V. seinem Chef serviert. Und die Martinsgans mit Bratapfel, Apfelrotkohl und Thüringer Klößen hat Käthe Luther ihrer Familie im Schwarzen Kloster zu Wittenberg zubereitet – wie auch den gefüllten Rippenbraten mit Äpfeln und Rosinen, Rahmsoße, Apfelrotkohl und Salzkartoffeln, der als Alternative zur Martinsgans serviert wird.

Den Abschluss bilden Nonnenfürzle, ein Dessert, das schon die Kreuzritter in die Heimat mitgebracht hatten. „Futtern wie bei Luthern“, vor 20 Jahren in Lüneburg aus der Taufe gehoben und seither in Winsen fortgesetzt, huldigt dem Reformator und der Reformation. Teske spricht die derbe Sprache der Reformation, schimpft nach Luthers Art auf Kaiser, Papst und andere „Furzesel“, und natürlich dürfen die kraftvollen Gesänge der Reformation nicht fehlen wie „Ein feste Burg ist unser Gott“ und „Wach auf, wach auf, du deutsches Land“.

Anmeldungen nimmt Teske unter Telefon (04171) 66 83 11 entgegen – und Hans-Georg Sander im Gasthof Sander, Telefon (04171) 5183, Fax 7876334, E-Mail: hans-georgsander@t-online.de.