Orgelschätze in der Lüneburger Heide – Konzert für Trompete und Orgel in St. Marien Winsen

Konzert für Trompete und Orgel mit Reinhard Gräler (Orgel) und Rita Arkenau (Trompete).

Am Sonntag, 12.8. findet um 17 Uhr in der Winsener Marienkirche ein Konzert für Trompete und Orgel statt. Zu Gast ist die Solotrompeterin des Lüneburger Theaters Rita Arkenau. Gemeinsam mit dem Winsener Organisten Reinhard Gräler spielt sie Werke von Henry Purcell, ein Trompetenkonzert von Tommaso Albinoni. Dazu kommt das „Oratorio“ von Graciane Finzi aus dem Jahr 2008. Es ist eine Spezialität dieses Ensembles, daß die beiden Musiker sich gerne reizvollen, ausgefallenen und auch durchaus technisch anspruchsvollen Aufgaben stellen, die andernorts nur selten zu hören sind. Dieses Werk, bestehend aus fünf Inventionen, zeigt die ganzen Möglichkeiten beider Instrumente im Zusammenspiel.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei; um eine angemessene Spende wird am Ausgang gebeten.

Rita Arkenau-Sanden, in Bergisch Gladbach geboren, erhielt ihren ersten Trompetenunterricht an der Musikschule Bergisch-Gladbach. Anschließend studierte sie zunächst Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule in Köln bei Professor Stanko Selak. Nach dem Examen im Jahr 1993 setzte sie ihr Studium an der Folkwang-Musikhochschule in Essen im Fach Orchestermusik bei Professor Wolfgang Pohle fort. Es folgte eine künstlerische Ausbildung bei Professor Günther Beetz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, die sie mit dem Konzertexamen (1999) beendete. Bei Professor Konradin Groth (Berliner Philharmoniker), Anton Gryzar (Graz), Professor Günther Beetz (Mannheim) und Professor Friedemann Immer, Barocktrompete (Köln und Amsterdam), nahm sie außerdem an Meisterkursen teil. Seit 1997 ist Rita Arkenau bei den Lüneburger Symphonikern als Solotrompeterin engagiert.
Ein weiterer Schwerpunkt entwickelte sich mit der Barocktrompete. Nach dem Abschluss des Contract Studium für Barocktrompete bei Professor Friedemann Immer am Conservatorium van Amsterdam (2010) absolvierte sie im Frühjahr 2013 ihre Studien auf der Barocktrompete an der Musikhochschule Köln im Institut für Alte Musik mit dem Master of Music.
Zudem arbeitet Rita Arkenau-Sanden als freischaffende Musiklehrerin und war von 2002 bis 2016 Dozentin am Hamburger Konservatorium im Fach Trompete und im Fach Methodik/Didaktik.
Als Solistin war und ist sie u.a. mit der Baden-Badener Philharmonie, dem Kammerorchester der Stadt Heidelberg, dem Collegium Musicale Essen, den Lüneburger Symphonikern, im Kölner Dom mit Prof. Clemens Ganz, im Altenberger Dom mit Domorganist Rolf Müller und im Bremer Dom mit Dr. Tobias Gravenhorst und Prof. Wolfgang Baumgratz zu hören.
Internationale Solokonzerte führten sie mit Trompete und Orgel nach Estland, Schweden, Polen und in die Schweiz.

Die Ott-Orgel der St. Marienkirche ist im Jahr 1960 erbaut und 2004 von der Firma Schuke aus Potsdam saniert worden.

Das im Stil des Neobarock gestaltete Instrument besitzt 39 Register auf drei Manualen und Pedal.

Hier das Programm der gesamten Veranstaltungsreihe: Orgelschätze in der Lüneburger Heide – Programm 2018